AAA Capital Game Production and Sales Fonds Nr. 2: Insolvenz droht


ALAG Auto-Mobil GmbH & Co. KG: ALAG verklagt Anleger


Albis Capital AG & Co. KG: Liquidation im Sinne der Anleger?


Albis Finance AG: Fragwürdige Angebote aus dem Hause Albis


Allianz Flexi Immo: geschlossen


ApolloProMovie KG i.L. und ApolloProScreen i.L: ApolloProScreen fordert Anleger zur Zahlung auf – Anleger können sich wehren!


Atlantic Fonds: Schiffsbruch der Atlantic-Flotte?


BAC Infra Trust Fonds: Undurchsichtige Umtauschangebote der Beteiligungen in Aktien


BAC Life Trust Fonds: Gesellschaften fordern Darlehen von den Anlegern


Clerical Medical: BGH gibt Anlegern auf ganzer Linie Recht


DSK Leasing GmbH & Co. KG: Anleger werden mit Aktien abgespeist


Fondax Capital Select GmbH + Co KG: Alles nur leere Versprechungen?


Garbe Logimac AG: Garbe treibt Geld von Anlegern ein und droht mit SCHUFA-Eintrag


HTB Zweite Hanseatische Immobilienfonds GmbH & Co. KG


IBG Innovative Beteiligungsgesellschaft mbH: Wo sind die Anlagegelder?


König & Cie GmbH & Co. KG


König & Cie MS “Stadt Lübeck” T+H Schiffahrts GmbH & Co.KG: Gefahr der Rückzahlung der Ausschüttungen?


König & Cie. Renditefonds 76 – MS “King Robert”: Schnelles Handeln gefragt

Die MS "King Robert" wurde für über fünf Jahre, bis Ende 2013, an das japanische Unternehmen The Sanko Steamship verchartert. Doch nun droht dem Fonds der Ausfall der Einnahmen. Der Sanierungsversuch der japanischen Reederei Sanko Steamship ist gescheitert. Den Anlegern droht mit dem Ausfall des Charterers der Totalverlust ihrer Einlage.

Wir sehen folgende Ansatzpunkte: Laut Emissionsprospekt hat die Scorship Navigation GmbH & Co. KG zur Sicherung der Gesamtfinanzierung eine Garantie in Höhe von über € 34 Mio. abgegeben, die bis zum 17. Dezember 2012 verlängert wurde. Da nur etwa die Hälfte der zu erwartenden Anlagegelder eingeworben und die Platzierung des Fonds vom Vertrieb ausgesetzt wurde, könnte die Plazierungsgarantie grundsätzlich greifen. Falls die Platzierungsgarantie nicht durchgesetzt werden kann oder nicht werthaltig ist, könnten ggf. Schadensersatzansprüche aus Prospekthaftung gegen die Initiatoren und Emittenten in Erwägung gezogen werden.

Darüber hinaus könnten sich unserer Ansicht nach Ansprüche aus Prospekthaftung gegen die Verantwortlichen auch daraus ergeben, dass die Risiken der unternehmerischen Beteiligung in dem Prospekt nicht hinreichend dargestellt sind. So wurde etwa über das Totalverlustrisiko, die hohen Vertriebskosten, das hohe Währungs- und Finanzierungsrisiko und die mangelnde Veräußerbarkeit der Beteiligung nicht ausreichend aufgeklärt. In Betracht kommen zudem Schadensersatzansprüche gegen den Berater, wenn dieser über die Risiken der Anlage nicht aufgeklärt hat.

Betroffene Anleger des Renditefonds 76 - MS "King Robert" sollten baldmöglichst fachlichen Rat einholen, um angesichts des drohenden Totalverlusts die Möglichkeiten eines Ausstiegs aus ihrer Beteiligung abzuklären und sich um Schadensminderung bemühen.

LeaseTrend AG: fordert negative Auseinandersetzungsguthaben ein


MIDAS Mittelstandsfonds: Veruntreuung von 24 Mio. durch S&K?


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München-Fonds II und III: Achtung! Verjährung droht zum 31.12.2013!


Rothmann & Cie Trustfonds UK


S&K-Gruppe: Anlagebetrug zieht weite Kreise


SHB Innovative Fondskonzepte AG: Kommt endlich Licht ins Dunkel?