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Albis Finance AG: Fragwürdige Angebote aus dem Hause Albis


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ApolloProMovie KG i.L. und ApolloProScreen i.L: ApolloProScreen fordert Anleger zur Zahlung auf – Anleger können sich wehren!

28.03.2014
Die Kanzlei plan C wurde in der letzten Zeit von vielen Anlegern kontaktiert, die sehr verunsichert sind, ob sie der Forderung der ApolloProScreen zur Zahlung der ausstehenden Einlagen in Höhe von 30% nachkommen sollen.

Hintergrund dieser Forderung ist, dass das Finanzamt einige Verträge im Zusammenhang mit der Filmproduktion steuerlich nachträglich aberkennt hat und gegen die ApolloProScreen Rückforderungen aus der Umsatzsteuer stellt. Jetzt sollen die Anleger für die vermeintlichen Scheingeschäfte der ApolloProScreen zahlen.

Nach unseren Prüfungen und Recherchen sind wir der Ansicht, dass gute Erfolgsaussichten bestehen, dass die Anleger die Forderung der ApolloProScreen nicht zahlen müssen.

Die Forderung der ApolloProScreen weist viele Fragen auf:

Es ist etwa noch nicht geklärt, ob der Umsatzsteuerbescheid des Finanzamtes überhaupt rechtskräftig ist. Darüber hinaus ist in keiner Weise nachvollziehbar, wie sich der pauschal angeforderte Betrag der ApolloProScreen zusammensetzt: er geht weit über die Forderung des Finanzamtes hinaus. Ferner werden die Anleger über das Fondsvermögen völlig im Unklaren gelassen, obwohl die ApolloProScreen verpflichtet ist, ihre Zahlen klar dazulegen.

Unserer Ansicht nach können die Anleger mit ihren eigenen Schadensersatzansprüchen gegenüber der Forderung der Gesellschaft aufrechnen. Schadensersatzansprüche der Anleger können u.a. aus Prospekthaftung, unerlaubter Handlung und vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung, auch aufgrund des unnötigen Verzichts der € 5,5 - Mio. Forderung gegenüber der Duo Entertainment GmbH, bestehen.

Weitere Ansatzpunkte sehen wir in der fehlerhaften Widerrufsbelehrung, die auch heute noch einen Widerruf ermöglicht, der die Anleger von der Zahlung der Forderung befreien kann.

Wir haben für unsere Mandanten auch Schadensersatzansprüche gegen die Geschäftsführer persönlich aus Betrug und unerlaubter Handlung geltend gemacht. Wir halten es für dreist, dass die Anleger für eine Forderung bezahlen sollen, die aufgrund von vermeintlichen Scheinverträgen entstanden ist und auf der Misswirtschaft und Fehlern der Geschäftsführung beruht.

04.12.2013
ApolloProMovie KG i.L. und ApolloProScreen: Hiobsbotschaft vom Finanzamt: hohe Steuernachzahlungen drohen

Lange war es ruhig um die Fonds der ApolloProMovie GmbH & Co. Filmproduktion KG i.L und der ApolloProScreen GmbH & Co. Filmproduktion KG i.L.. Viele Anleger haben resigniert und sich damit abgefunden, dass die Fonds nicht die versprochenen Renditen brachten. Wenigstens hatten die Anleger durch die Beteiligungen ihre Steuerlast gesenkt. Nun lösen sich diese Steuervorteile offenbar nachträglich in Luft auf. Kürzlich erhielten die Anleger der beiden Fonds ein Schreiben der Geschäftsführung, wonach diese ankündigte, dass auf die Anleger erhebliche Nachzahlungen durch die Änderung der Besteuerungsgrundlage zukommen. Die Finanzverwaltung beabsichtige, die anfänglichen Verlustzuweisungen bei ApolloProMovie um mehr als drei Viertel und bei ApolloProScreen zu zwei Dritteln abzuerkennen. Die sich daraus ergebenden Steuernachforderungen wären von den Anlegern mit 6% p.a. für die Vergangenheit zu verzinsen, was durchaus erheblich sein kann.

Uns ist als erstes aufgefallen, dass der Bericht der Steuerbehörde über 3 Jahre alt ist. Wir prüfen derzeit, ob die Verzögerung der Information der Finanzverwaltung oder der Geschäftsführung des Fonds anzulasten ist. Unserer Ansicht nach können die Anleger die Steuerrückforderung als Schaden geltend machen. Wir sind der Auffassung, dass die steuerlichen Risiken im Prospekt in verharmlosender Weise dargestellt wurden.

Als weiteren Ansatzpunkt sehen wir die Schuldübernahmen der Banken. Mit den aus der Schuldübernahme ausbezahlten Geldern wurden in erster Linie die Darlehen an die Banken zurückgeführt. Bei den Anlegern kommt das Geld voraussichtlich nicht an. Wir sehen mögliche Ansprüche der Anleger, die sich daraus ergeben können, dass Schuldübernahme und Finanzierung quasi aus einer Hand kamen und dass mit der Schuldübernahme als Garantie gegenüber den Anlegern geworben wurde.

Geschädigte Anleger sollten ihre Ansprüche und Handlungsmöglichkeiten von einer auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Kanzlei überprüfen lassen.

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